"Die Schauspieler" , eine Komödie von Einar Schleef, inszeniert vom Gefängnistheater aufBruch


Achtung! Die Karten für unseren Eventtag sind bereits ausverkauft....daher keine weiteren Anmeldungen mehr möglich!


Nach den letzten drei BeSi-Events , bei denen wir die jedes Mal sehr kreativen Aufführungen des Gefängnistheaters aufBruch....z.B. Shakespeares "Der Sturm" in der JVA Tegel oder "Die Festung" in der JVA Plötzensee gesehen haben und nachhaltig beeindruckt waren, hier nun ein neues Stück, dieses Mal auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof inszeniert.

Wer ist auf die Umsetzung dieser Komödie genauso gespannt wie ich und hat wieder Lust mich zu begleiten?

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Einmal im Jahr verlässt das Berliner Gefängnistheater aufBruch die Mauern der Justizvollzugsanstalten, um an besonderen Orten im Berliner Stadtraum ausgewählte literarische und dramatische Vorlagen zu erarbeiten.
Aus Anlass des 75. Geburtstags des Regisseurs, Dramatikers und bildenden Künstlers Einar Schleef (1944 bis 2001) begibt sich aufBruch in diesem Sommer erneut an den ehemaligen Flughafen Tempelhof, um DIE SCHAUSPIELER von Einar Schleef zu zeigen. Bis vor kurzem standen hier die Unterkünfte für Geflüchtete.

In Schleefs Komödie besucht eine Theatertruppe eine Notunterkunft, um vor Ort Studien für ein sozialkritisches Stück - vielleicht Gorkis "Nachtasyl" - zu betreiben: Recherche für einen möglichst wirksamen Realismus. Die Schauspieler tauchen ins Elend, die Elenden tauchen auf aus ihrer Isolation - Schauspieler sind sie alle, jeder tut "als ob". Mit dem Gestus der bessergestellten Kulturträger treten die Schauspieler den Deklassierten entgegen. Doch diese Rolle können sie nicht lange behaupten. So muss Höflichkeit in Gewalt umschlagen; Annäherung endet in Aggressivität.

Das "aufBruch"-Ensemble aus Ex-Inhaftierten, Freigängern, SchauspielerInnen und Berliner Bürgern spielt an einem Ort Berliner Zeitgeschichte... am ehemaligen Flughafen Tempelhof, wo sich drei Jahre lang Massenunterkünfte für Geflüchtete befanden.

Schleefs Stück , in Beziehung gesetzt zu den Biografien der Beteiligten: Wie balancieren wir über die Bühne unseres Lebens? Mit welchem Traum, mit welchem Trauma? Schleef zu spielen, kräftigt die Sinngebung des Gefängnistheaters. In diesem Jahr wäre Einar Schleef 75 Jahre alt geworden.


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Eine Theaterproduktion von aufBruch KUNST GEFÄNGNIS STADT

Gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.
Unterstützt durch die JVA OV Berlin, JSA Berlin, Volksbühne Berlin.

Es spielt ein gemischtes Ensemble aus Freigängern, Ex-Inhaftierten, SchauspielerInnen und Berliner BürgerInnen: Christian Krug, Frank Zimmermann, Hans M., Hans-Jürgen Simon, Irene Oberrauch, Josef, Juliette Roussennac, Katharina Försch, Lasha Jologua, Maja Borm, Massimiliano Baß, Mathis Koellmann, Matthias Blocher, Mohamad Koulaghassi, Patrick Berg, Rita Ferreira, Roland Moed, Sabine Böhm, Salah, Steven Mädel, Ulrike Wolf.


Regie Peter Atanassow Bühne Holger Syrbe Kostüme Thomas Schuster Dramaturgie Hans Dieter Schütt Musikalische Leitung Vsevolod Silkin Produktionsleitung Sibylle Arndt Künstlerische und technische Mitarbeit Lukas Maser Regieassistenz Franziska Kuhn Kostümassistenz Melanie Kanior Produktionsassistenz Vlatko Kultzen Grafik Alexander Atanassow
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Seit inzwischen achtzehn Jahren arbeitet das Gefängnistheater aufBruch kontinuierlich in der Berliner Justizvollzugsanstalt Tegel, seit zehn Jahren in der Jugendstrafanstalt Berlin, seit vier Jahren in der JVA Plötzensee und seit einem Jahr in der neuerrichteten JVA Heidering, beides ebenfalls Berliner Justizvollzugsanstalten des geschlossenen Männervollzuges.

Außerhalb Deutschlands inszenierte aufBruch in einer russischen Jugendstrafkolonie und einer chilenischen Haftanstalt.

Charakteristisch für aufBruch ist ein vielköpfiges, ausdrucksstarkes Ensemble aus Inhaftierten auf der Bühne und ein theatererfahrenes künstlerisches Leitungsteam von Draussen, das den professionellen Rahmen garantiert. Durch seine vielfältigen Inszenierungen ist aufBruch mittlerweile ein fester Bestandteil in der Berliner Theaterszene geworden. Vom Kammerspiel bis zum aufwändigen Open Air weiß aufBruch ein immer größer werdendes öffentliches Interesse zu erringen und sein Publikum nachhaltig zu beeindrucken.

Wer gerne genaueres über das Gefängnistheaters "aufBruch" erfahren möchte, kann mit nachfolgendem Link eine wirklich interessante 45-minütige Reportage von Spiegel-TV über deren Theaterarbeit in der JVA Tegel anschauen:

http://www.spiegel.tv/videos/129040-theater-im-knast

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Jeder besorgt sich seine Eintrittskarte selbst!

Start des Ticketverkaufs war bereits gestern. Normalerweise sind die Vorstellungen bislang alle nach einem Tag komplett ausverkauft gewesen. Dieses Mal findet es ja außerhalb der Haftanstalten statt....anscheinend gibt es auf dem Gelände des Flughafens wesentlich mehr Platz/Sitzplätze, sodass dieses Mal überraschenderweise noch Karten zu haben sind. Dennoch denke ich, jeder der mit dabei sein möchte, sollte sich vorsichtshalber beeilen und gleich nach Anmeldung seine Karte kaufen und zwar:



im aufBruch-Onlineshop (Infotelefon: 030 44049700) mit folgendem Link

https://shop.gefaengnistheater.de/vorstellung/einar-schleef-die-schauspieler/einar-schleef-die-schauspieler-06-09-2019/

Eine Karte kostet 15,- Euro/ ermäßigt 10,- Euro. Ermäßigungsberechtigt sind Schüler, Azubis, Studierende, Sozialhilfeempfänger, Senioren/Rentner. Die Ermäßigungsberechtigungen sind am Einlass unaufgefordert vorzuzeigen.

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Noch weiß ich nicht, wie lange die Aufführung dauert. Nach den letzten Erfahrungen gingen diese zwei bis sogar zweieinhalb Stunden ohne Pause! Als Zuschauer wanderte man dabei unter Anleitung für die verschiedenen Szenen zu unterschiedlichen Spielorten in der Anstalt bzw dem Gebäude/Gelände herum. Danach ist immer vorgesehen, dass man sich mit allen Darstellern persönlich unterhalten kann, was man sich nicht unbedingt entgehen lassen sollte. Daher also ein bisschen mehr Zeit einplanen!

Die Aufführung beginnt um 19.30 Uhr!

Einlass: von 19:00 Uhr bis 19:30 Uhr
KEIN NACHEINLASS!



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Anreise:

Bushaltestelle Columbiadamm/Platz der Luftbrücke (Buslinien 104 und 248)

U-Bahnhof Platz der Luftbrücke (U6) und entweder zu Fuß weiter oder mit dem Bus eine Station fahren

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Eventinformationen


Anmeldeschluss Sonntag, 01.09.2019 17:15 Uhr

Kosten
15,- Euro /ermäßigt 10 Euro (für Schüler, Azubis, Studierende, Sozialhilfeempfänger und Rentner)

Teilnehmer 11 (2 Männer und 9 Frauen )

Max. Teilnehmer 11 (ausgebucht)

Max. Begleitpersonen 1

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