alles ums Berliner Wasser

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sonne888

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23.11.2017 14:57 Uhr
schöner Bericht ums alltägliche Nass.... wer keine Lust hat auf Flaschen schleppen hat spätestens jetzt auf unser tolles Leitungswasser umsteigen...die Umwelt wird's Euch danken

http://www.ardmediathek.de/tv/Die-Wahrheit-%C3%BCber-/Die-W
ahrheit-%C3%BCber-Trinkwasser/rbb-Fernsehen/Video?bcastId=47
569466&documentId=47616018


besser auf Wasserfilter verzichten.... für mich nicht neu aber auch eine wichtige Info ...

NadlFin

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23.11.2017 15:23 Uhr
Das Wasser wäre toller, wenn es nicht so hart wäre. Haare waschen und Bad putzen ist die Hölle

Ansonsten trinke ich schon seit Jahren Leitungswasser. Ein Schuss Zitronensaft rein, dann hat es auch Geschmack.

sonne888

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23.11.2017 15:43 Uhr
ja die Minerale sind Schuld...also im wahrsten Sinne Mineralwasser ;)

Steppendroid

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27.11.2017 21:47 Uhr
Ich scheue mich, Leitungswasser zu trinken, wenn ich mir die teils Jahrzehnte alten Kupferohre oder noch schlimmer Plastikrohre von innen ansehe. Besonders in Plastikrohren fühlen sich Keime wohl. Wasser, welches direkt von einer natürlichen Quelle abgezapft und in Mehrwegglasflaschen abgefüllt wird, ist mir persönlich lieber. Leitungswasser will und werde ich nur in abgekochter Form zu mir nehmen.

Zudem muss man beim Fluorid aufpassen; es ist ein Spurenelement und die WHO gibt vor, dass man nicht mehr als 3 mg pro Tag davon zusich nehmen sollte. Bedenkt man, wo überall Fluorid untergemischt ist, z.B. Zahnpasta, dann kommt man schnell deutlich über jene 3 mg pro Tag. Ich möchte diesen Wert unter 1 mg pro Tag halten, weshalb mein Wasser höchstens 0,15 mg/l haben darf und ich auf fluoridfreie Zahnpasta setze.

Nur wer fällt lernt zu fliegen!


sonne888

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28.11.2017 09:25 Uhr
wenn man überlegt das Leitungswasser öfter und flächendeckender kontrolliert wird als gekauftes Flaschenwasser ..

alte Leitungen okey...man kann das für 15 Euro testen lassen...und das altbewährte Wasser erst laufen lassen bis es kalt (frisch) aus dem Hahn kommt wird weiterhin empfohlen..

Aber abkochen finde ich auch eine gute Option...und Preiswert und sicher immer noch ökologischer als der ganze Wassergroßhandel..

Man kann es energetisieren, durch langes abkochen ein mineralarmes herstellen zum entgiften usw usw..

Der Trend geht inzwischen zum mineralarmen Wasser da es aufnahmefähiger ist und in den Zellen schneller ankommt...wir neigen zu Übermineralisierung ... aber das nur am Rande...
Was mich beeindruckt hat am Bericht ist die Natürlichkeit der Wassergewinnung und letztlich auch überzeugt

Eis

Dabei seit: 16.02.2012
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28.11.2017 19:34 Uhr
Ob es tatsächlich ökologisch ist, Wasser lange abzukochen, halte ich für zweifelhaft. Der Energieeinsatz ist beträchtlich und ruiniert die CO2-Bilanz. Es sei denn, man hat sein eigenes Windrad und köchelt immer nur dann, wenn es sich dreht
Und wenn ich mir die Verdunstungs-Rückstände im Blumentopfuntersetzer so ansehe, greife ich lieber zum fertigen Mineralwasser aus dem Supermarkt. Der Kalk rieselt auch so schon durch die Knochen - da brauch ich nicht noch beizufüttern.
Bis jetzt zumindest hat das Trinkwasser ab Werk meistens eine sehr hohe Qualität. Der Aufwand ist enorm, um Hormonspuren, Düngerückstände, Kokainreste und andere Bestandteile auszufiltern. Wie es allerdings in den Rohrsystemen besonders in den Wohnhäusern aussieht, sollte man sich aber nicht zu genau ansehen.

Stadtwanderer

Dabei seit: 06.04.2017
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28.11.2017 21:01 Uhr
Eis hat folgendes geschrieben:
Wie es allerdings in den Rohrsystemen besonders in den Wohnhäusern aussieht, sollte man sich aber nicht zu genau ansehen.
Genau da wird aber genau hingesehen. Schon von Gesetzes her. Zuständig ist der Eigentümer und sollte da was nicht stimmen, ist er ggf. auch haftbar......

Steppendroid

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29.11.2017 04:21 Uhr
sonne888 hat folgendes geschrieben:
wenn man überlegt das Leitungswasser öfter und flächendeckender kontrolliert wird als gekauftes Flaschenwasser ..
Muss Mineralwasser, welches direkt von natürlichen Wasserquellen abgezapft wird genauso oft kontrolliert werden, wie Leitungswasser, welches oft aus dem Grundwasser oder Trinkwasseraufbereitungsanlagen stammt? Ich denke, dass die Natur jenes Quellwasser schon ganz gut gereinigt hat, damit es trinkbar ist. Es ist ja Regenwasser, welches durch Gestein- und Erdschichten mineralisiert und gereinigt wird. Zudem ist der Regen an sich schon eine Form der Reinigung. Problem ist da nur, wenn Mensch die Luft mit Giftstoffen verpestet, aber davon ist auch jede Trinkwasseraufbereitungsanlage mit konfrontiert. Ganz Allgemein wird Mineralwasser doch auch ausreichend oft kontrolliert.



sonne888 hat folgendes geschrieben:
alte
Leitungen okey...man kann das für 15 Euro testen lassen...und das
altbewährte Wasser erst laufen lassen bis es kalt (frisch) aus dem Hahn
kommt wird weiterhin empfohlen..
Kann man machen, ja. Kostet aber Geld und/oder verschwendet viel Wasser. Und was ist, wenn dieser Leitungstest ergibt, dass das Wasser deutlich keimbelastet ist? In einer Mietwohnung wird der Vermieter deswegen sicherlich nicht freiwillig alle Rohre bis zum öffentlichen Leitungswasseranschluss erneuern, da dies seeeeehr teuer wäre. Und wenn er es macht, steigen in Kürze die Mietpreise, um diese Unkosten wieder reinzubekommen. Ich fände Leitungswasser ja perfekt, aber so gut und rein das Wasser auch aus den Trinkwasseraufbereitungsanlagen kommt... das Problem sind uralte Rohre, die die Qualität des Wasser aus dem Hahn in der Wohnung deutlich mindern können.



sonne888 hat folgendes geschrieben:
Aber abkochen finde ich auch
eine gute Option...und Preiswert und sicher immer noch ökologischer als
der ganze Wassergroßhandel..
Es tötet Keime gut ab, aber ökologisch ist es gewiss nicht. Deswegen koche ich auch kein Leitungswasser ab, nur um es danach zu trinken. Ich koche nur das Wasser für meinen Tee oder für Speißen ab, was aber eh fast jeder macht. Ich bin dabei nur möglichst sparsam.



sonne888 hat folgendes geschrieben:
Der Trend geht inzwischen zum mineralarmen Wasser da es aufnahmefähiger ist
und in den Zellen schneller ankommt...wir neigen zu Übermineralisierung
... aber das nur am Rande...
Es kommt dabei auf die Mineralien an. Von basischen Mineralien, wie Calcium, Hydrogencarbonat und Co. können wir nicht genug im Wasser haben, da unsere Ernährung eher viel zu sauer ist, bzw. unseren Körper viel zu sehr übersäuert. Basisch wirkende Mineralien sind daher sehr sinnvoll. Bedenklich sind im Wasser mehr jene Mineralien, die der Körper nur in Spuren benötigt. Wie gesagt eben jenes Fluorid, oder auch Chlorid (da wir mit dem ganzen Salz in der Nahrung bereits viel zu viel Chlorid und Natrium zu uns nehmen), und eben auch das Natrium im Wasser. Gutes Wasser sollte ebenso viel Kalium, Magnesium, und im Idealfall sogar Gold enthalten. Weder mineralarm noch mineralübersättigt ist beim Wasser gut. Gut ist nur das ideale Verhätlnis zwischen den Mineralien. Darauf achte ich beim Wasser, soweit ich kann.
Bei besonders mineralarmen Wasser sollte man anbei die Osmose beachten. Trinkt man z.B. destiliertes Wasser, sprich mineralfreies Wasser, dann führt das dazu, dass jenes Wasser den Zellen die benötigten Mineralien entzieht. Das ist tödlich. Daher denke ich nicht, dass mineralarmes Wasser unbedingt gesund ist, da es ja dem Körper Mineralien entziehen kann. In all diesen Dingen vertraue ich einfach der Natur, dass es an jenen Quellen genau das Wasser liefert, welches der Körper braucht. Sollte es dabei doch zuviel an Calcium haben, ist der Körper in der Lage das zuviel auszuscheiden. Basische Minerale kann der Körper gut ausscheiden, wenn es zuviel ist, weil das Körpergewebe im Idealfall leicht basisch ist und auch sein sollte. Fügt man einem basischen Mileu hingegen Säure hinzu, dann wird diese Säure auch aufgenommen. Das hat alles mit Osmose und Co zu tun. Daher lieber zu viel basisch wirkende Mineralien als zu wenig davon, und noch besser als sauer wirkende Mineralien. Ganz Allgemein versuche ich mehr und mehr mich basisch zu ernähren.
danach zu trinken. Ich koche nur das Wasser für meinen Tee oder für
Speißen ab, was aber eh fast jeder macht. Ich bin dabei nur möglichst
sparsam.



Eis hat folgendes geschrieben:
Ob es tatsächlich ökologisch ist, Wasser lange abzukochen, halte ich für zweifelhaft. Der Energieeinsatz ist beträchtlich und ruiniert die CO2-Bilanz.
CO2 ist keine Gefahr für uns. Dieses eine Prozent, was wir da zur natürlichen CO2-Emission beisteuern hat keinen nachweisbaren Effekt auf unsere Umwelt. Aber die Methoden, wie wir Energie in Strom umwandeln sind doch sehr bedenklich und gewiss selten umweltfreundlich. Daher ist es wichtig, sparsam mit jener Energie aus der Steckdose umzugehen. Sehr gut geklärtes Wasser noch aufkochen zu müssen, damit es keimfrei ist, ruiniert daher die Ökobilanz. Die entscheidende Frage ist dann nur, ob es ökologischer ist, Wasserrohre von der Trinkwasseraufbereitungsanlage bis zum Wasserhahn in der Wohnung stetig zu zu prüfen, zu säubern und auszutauschen, oder jenes Trinkwasser in Mehrwegflaschen aus Glas von der Quelle bis zum Konsumenten zu befördern. Das weiß ich nicht. Denke aber, dass die Lösung mit dern Mehrwegflaschen besser in der ökobilanz abschneiden würde.



Eis hat folgendes geschrieben:
Bis jetzt zumindest hat das Trinkwasser ab Werk meistens eine sehr hohe Qualität. Der Aufwand ist enorm, um Hormonspuren, Düngerückstände, Kokainreste und andere Bestandteile auszufiltern. Wie es allerdings in den Rohrsystemen besonders in den Wohnhäusern aussieht, sollte man sich aber nicht zu genau ansehen.
Genau meine Ansicht. Das Trinkwasser hat ab Werk sehr sicher eine sehr hohe Qualität - das bezweifel ich gar nicht. Problem sind die teils jahrzehnte alten Rohrsystem in all den Häusern und Wohnungen. Man sollte da wirklich nicht reinblicken können, denn das ist je nach Alter nicht mehr sehr appetitlich. Während teure Kupferrohre da noch über die Zeit gerechnet eine relative gute Form darbieten und eben lange relativ sauber und keimfrei bleiben, ist die Analyse jener Plastikohre einfach verherrend. Leider kommen jene Plastikrohre aus Kostengründen immer mehr in Mode. Plastik ist nun mal nicht so hygienisch, wie es verkauft wird. Es ist ein viel besserer Nährboden für Bakterien und sogar Schimmel als es Holz ist. Metalle wie Eisen und Kupfer wirken indes antibakteriell, also das mögen nicht viele Keime und Schimmel erst recht nicht. Nachdem ich gesehen habe, wie meine von einem anderen Benutzer verwahrloste Bong aus Plastik durch Schimmel und Bakterien so sehr zersetzt wurde, dass diese undicht wurde, meide ich auch in der Küche Schneidebretter aus Plastik. Plastik ist einfach höchst unhygienisch und daher gehört das weit weit weit weg von allem, was wir später essen oder trinken wollen. Ich habe auch schon schimmliges Plastikbesteck gesehen, jedoch noch nie schimmliges Metallbesteck. Plastik kann eben schimmeln und ist ein Nährboden für Bakterien, sofern es nicht mit antibakteriellen Stoffen durchtränkt wurde, die sich aber im Laufe der Zeit herauslöden und in die Nahrung und/oder in das Trinkwasser gelangen.



Stadtwanderer hat folgendes geschrieben:
Genau da wird aber genau hingesehen. Schon von Gesetzes her. Zuständig ist der Eigentümer und sollte da was nicht stimmen, ist er ggf. auch haftbar......
Wirklich? Ich kenne genug Beispiele, wo es eben seit mindestens 20 Jahren kein einziges mal überprüft wurde. In meiner aktuellen Wohnung bezweifel ich, dass dies in den letzten 5 Jahren überprüft wurde. Generell sollte es ja jährlich überprüft werden, aber ich habe noch nie einen Menschen gesehen, der die Leitungen in meiner Wohnung auf alle erdenklichen Schadstoffe, Keime und Schimmel überprüft hätte.

Und wie gesagt, wenn tatsächlich eine eindeutige Belastung vorliegt, wie will man diese denn beseitigen, wenn man eben nicht all jene befallenen Rohre durch Neue austauscht? Eine einfache Hochdruckreinigung reicht nicht wirklich aus. Es senkt zwar kurzfristig die Belastung, diese steigt aber schnell wieder an, da in den Rohren sich über die Zeit Nischen bilden, wo das Wasser selbst unter Hochdruck die Keime nicht vollständig entfernen kann. Das ist simple Physik. Es müssten daher befallene Rohre durch neue ausgetauscht werden, nur das findet nie statt, solange es es nicht mal zu einem Rohrbruch kommt. Rohrsysteme, die älter als 20-30 Jahre sind, sind daher mehr die Regel als die Ausnahme.

In diesem Sinne. Leitungswasser ist gut ab Werk, aber was am Ende aus dem Hahn in der Wohnung kommt, ist was anderes. Abkochen sollte man das im Zweifel immer.

Nur wer fällt lernt zu fliegen!


Steppendroid

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29.11.2017 04:38 Uhr
"danach zu trinken. Ich koche nur das Wasser für meinen Tee oder für
Speißen ab, was aber eh fast jeder macht. Ich bin dabei nur möglichst
sparsam."
Das habe ich versehentlich in einen anderen Absatz kopiert und nicht rechtzeitig bemerkt, um es wieder zu löschen. Man möge das bitte entschuldigen.

Nur wer fällt lernt zu fliegen!


sonne888

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29.11.2017 06:35 Uhr
Eis hat folgendes geschrieben:
Ob es tatsächlich ökologisch ist, Wasser lange abzukochen, halte ich für zweifelhaft. Der Energieeinsatz ist beträchtlich und ruiniert die CO2-Bilanz. Es sei denn, man hat sein eigenes Windrad und köchelt immer nur dann, wenn es sich dreht
Und wenn ich mir die Verdunstungs-Rückstände im Blumentopfuntersetzer so ansehe, greife ich lieber zum fertigen Mineralwasser aus dem Supermarkt. Der Kalk rieselt auch so schon durch die Knochen - da brauch ich nicht noch beizufüttern.
Bis jetzt zumindest hat das Trinkwasser ab Werk meistens eine sehr hohe Qualität. Der Aufwand ist enorm, um Hormonspuren, Düngerückstände, Kokainreste und andere Bestandteile auszufiltern. Wie es allerdings in den Rohrsystemen besonders in den Wohnhäusern aussieht, sollte man sich aber nicht zu genau ansehen.
Ich sehe schon Du hast den Bericht nicht gesehen. Das Filtern übernimmt die Natur und lange muss man nicht kochen. Nur aus therapeutischen Gründen wenn man entgiften will. Ich mache mir wenig Gedanken um Bakterien. Trinke auch unabgekocht .

sonne888

Forenbeiträge: 6783


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29.11.2017 06:41 Uhr
Regenwasser sollte man nicht trinken.. der Bericht meint das Berliner Leitungswasser. Nicht flächendeckwnde Aussagen. Und wie schon geschrieben. Eine Kontrolle kostet 15 Euro.

Steppendroid

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29.11.2017 06:52 Uhr
Eine Kontrolle ist doch zwecklos, wenn dann bei negativem Befund nicht alle Leitungen ausgetauscht werden. Zudem wird einerseits gesagt, die Qualität des Wassers würde doch selbst beim Endverbraucher geprüft werden, andererseits wird gesagt, man müsse diese Prüfung selbst beauftragen und finanzieren. Bei letzterem Frage ich mich, ob ich das als Mieter überhaupt machen darf, da dabei ja nicht nur meine Leitung, sondern alle Leitungen des Hauses geprüft werden müssten. Denn würde nur meine Leitung geprüft werden, würde das Ergebnis jener Prüfung bereits dann signifikant verfälscht werden, wenn mein Wohnungsnachbar kurz zurvor ausgiebig geduscht und damit das Wasser in der Zuleitung von der Straße bis kurz vor meine Wohnung gänzlich durch Frischwasser ersetzt hätte. In jenem Frischwasser wäre die mögliche Keimbelastung eben deutlich geringer als wenn jenes Wasser 1-2 Stunden in den verkeimten Rohen gestanden hätte. Nicht umsonst wird auch geraten, das Wasser erstmal einige Zeit lang in den Abfluss laufen zu lassen, ehe man es für die gewünschte Anwendung in Behältnis auffängt.

Nur wer fällt lernt zu fliegen!


sonne888

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29.11.2017 06:58 Uhr
Man kann das auch unendlich verkomplizieren. Wenn mein wasser nicht gut genug aus der Leitung kommt kann ich überlegen wie ich damit umgehe und entweder selber filtern oder kaufen oder ablaufen lassen. Kannst ja 2 Proben nehmen oder duschen Deine Nachbarn alle nachts um 3 ? Im Bericht wurde das auch thematisiert und durchaus auch verbleites Wasser gefunden. Ich glaube aber es ist inzwischen eher die Ausnahme. Auf Vedacht viel Geld für Wasser auszugeben ist in meinem Augen unsinnig.

Steppendroid

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29.11.2017 07:00 Uhr
sonne888 hat folgendes geschrieben:
Man kann das auch unendlich verkomplizieren. Wenn mein wasser nicht gut genug aus der Leitung kommt kann ich überlegen wie ich damit umgehe und entweder selber filtern oder kaufen oder ablaufen lassen. Kannst ja 2 Proben nehmen oder duschen Deine Nachbarn alle nachts um 3 ? Im Bericht wurde das auch thematisiert und durchaus auch verbleites Wasser gefunden. Ich glaube aber es ist inzwischen eher die Ausnahme.
Richtig, ich kaufe mein Trinkwasser daher und koche das Leitungswasser ab. So einfach kann es sein.

Nur wer fällt lernt zu fliegen!


Armata

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15.01.2018 07:45 Uhr
Ich habe diese Beiträge erst in meiner morgendlichen Bettlangeweile gefunden - leider. Da ich ein wenig Ahnung habe vom Thema, erlaube ich mir mal ein paar Sachen hinzuzufügen.
Zum Trinkwasser gibt es die Trinkwasserschutzverordnung. Diese Verordnung verhängt drakonische Strafen, wenn die Wasserqualität nicht alle Grenzwerte einhält. Die Trinkwasserschutzverordnung wird übrigens derzeit noch verschärft und erhöht die Anforderungen, Sie gilt als die schärfste Wasserschutzverordnung weltweit. Wenn ein Vermieter, zur Herstellung der Wasserqualität, das gesamte Rohrnetz sanieren muss, kann er diese Kosten nicht auf die Mieter abwälzen, da es sich um eine Instandhaltung handelt. Er kann diese Kosten lediglich in seiner Steuererklärung geltend machen.
Übrigens gibt es in Deutschland keine zugelassenen Trinkwasserrohre aus Plastik, es sind dann jeweils Abwasserrohre, welche keinen Einfluß mehr aufs Teewasser haben. Wenn die Rohre wie Plastikrohre aussehen, dann sind es flexible kunststoffummantelte Rohre, welche aber i.d.R. einen Kupferkern haben.
Jeder Mieter kann übrigens sein Wasser in zugelassenen Laboren prüfen lassen, sollte dabei eventuell ein Legionellengrenzwert überschritten sein, dann meldet man dies beim Vermieter (Mietminderung 15-20%) und wenn keine Reaktion erfolgt, informiert man das Gesundheitsamt.
In der Hoffnung geholfen zu haben, verbleibe ich mit besten Wünschen für die noch junge Woche ....usw.
tinaszeit



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15.01.2018 13:47 Uhr
Wir können froh sein, dass unser Trinkwasser eine so gute Qualität besitzt und wir so eine tolle, unkomplizierte, preiswerte Wasserquelle haben.

Armata

Dabei seit: 19.06.2016
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15.01.2018 14:10 Uhr
@Tinaszeit: denke ich auch, daher verstehe ich auch nie die Plasteflaschenschlepper ...

*happiness

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15.01.2018 14:46 Uhr
Es hat halt nicht Jeder bleifreies Wasser...

Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen! (J. W. v. Goethe)

saendmaen



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15.01.2018 14:49 Uhr
Trinke unser Berliner Wasser seit Ewigkeiten , und bin dankbar , .was für eine Qualität so fast kostenlos aus der Leitung läuft.

p.s. ... aber nicht stolz , denn zu diesem glücklichlichen Umstand , habe ich nichts beigetragen . Sollte irgendein Vorfahre von mir das Wasser sogar erfunden haben , ändert das auch nichts an meiner Einstellung , über den Stolz.

*happiness

Forenbeiträge: 2047


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15.01.2018 21:02 Uhr
Boah ey....

Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen! (J. W. v. Goethe)


Steppendroid

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16.01.2018 01:14 Uhr
Wo konkret kann man denn das Wasser prüfen lassen? Wer zahlt das? Erhalte ich dabei auch alle Messerwerte in absoluten Zahlen, wie bei einem Blutbild?

Nur wer fällt lernt zu fliegen!


Armata

Dabei seit: 19.06.2016
Forenbeiträge: 63


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16.01.2018 11:16 Uhr
Das Wasser kannst Du bei zugelassenen Laboren prüfen lassen (wäre dann wichtig, wenn Du gegen Vermieter vorgehen möchtest. Die Kosten dürften je nach Prüftiefe zwischen 75 und 500 € liegen. Billiger ist es, mit dem Ergebnis eines Schnelltestes (online käuflich 30 €) auf den Vermieter zuzugehen und einen umfangreichen Test zu verlangen. Manche Apotheken prüfen auch recht preiswert.

*happiness

Forenbeiträge: 2047


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16.01.2018 13:09 Uhr
Bei der beruflichen Einheit hat es die Hausverwaltung selbst gemacht und veröffentlicht. Einige Stränge wurden ersetzt (Vorderhaus), der Rest war ok. Und trotz Einhaltung aller Werte wurden wir darauf hingewiesen, das Wasser kurzzeitig laufen zu lassen bevor man es trinkt oder zum Kochen benutzt. Dieser Mehrverbrauch sei bereits im Allgemeinverbrauch mit einkalkuliert. So die Aussage!

In der alten (beruflichen) Wohnung war es auch die HVW. Komplett alles musste ersetzt werden und wurde als Sanierung auf die Miete umgelegt. Ich glaube die Mieter streiten heute noch um ihr Recht....

In meiner privat genutzten Whg hat es noch keiner getestet. Ich würde da aber einfach mal bei der HVW höflich nachfragen, ob denn so etwas ansteht bevor ich es selbst testen lasse. Ist ja derzeit ein hoch aktuelles Thema. Wer weiß, vielleicht haben sie es sogar geplant... Man weiß ja nie

Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen! (J. W. v. Goethe)


Armata

Dabei seit: 19.06.2016
Forenbeiträge: 63


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16.01.2018 18:46 Uhr
Sanierung kann grundsätzlich nicht auf die Miete umgelegt werden, nur Modernisierungen (es muss ein Mehrwert entstehen für den Mieter). Selbst wenn ein Mehrwert entsteht müssen ersparte Instandsetzungskosten aus den Modernisierungskosten herausgerechnet werden. Da gibt es tausende durchgeurteilte Prozesse - eine recht eindeutige Rechtslage. Eine Klage macht Sinn. Wenn die Strangsanierung zum Beispiel nach einem Legionellenbefund losging, dann muss der Vermieter kostenfrei sanieren, da er einen Versorgungsauftrag hat. Eventuell kann er 10% der Kosten umlegen, weil die Röhre gedämmt ist.

*happiness

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16.01.2018 22:21 Uhr
Ich habe mit diesen Banditen nichts mehr zu tun - zum Glück! IGrundsätzlich hast du dahingehend ja recht, aber ich denke, da gibt es viele schwarze Schafe und das Klagen macht den Leuten auch keinen Spaß. Viele wissen das ja auch nicht mal - egal ob Unwissenheit, Dummheit, Gleichgültigkeit... Und wieder Andere haben extrem andere Sorgen.

Einen netten Abend Euch

Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen! (J. W. v. Goethe)

saendmaen



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16.01.2018 22:24 Uhr
Boah ey....

Eis

Dabei seit: 16.02.2012
Forenbeiträge: 1555


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17.01.2018 19:44 Uhr
saendmaen hat folgendes geschrieben:
Boah ey....
Schade, dass nicht genau festzustellen ist, ob er sich über dreiste Vermieter aufregt oder über Mieter, die sich nicht gerichtlich wehren

*happiness

Forenbeiträge: 2047


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17.01.2018 20:30 Uhr
Nichts dergleichen. Inhaltsfrei!
Lohnt kein Gedanke...!

Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen! (J. W. v. Goethe)


Heike_70

Forenbeiträge: 164


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23.01.2018 03:30 Uhr
Die volle Version ist frei verfügbar auf youtube. Hier ein kleiner Vorgeschmack für die wahrhaft Interessierten unter euch.

https://youtu.be/c3nj_qLwC18
saendmaen



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25.01.2018 09:50 Uhr
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-01/trink
wasser-chemikalien-bayern-altoetting-ueberland#comments


p.s. ... dazu fällt mir nichts mehr ein.



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